Ордер на арест рэпера: семья сообщила новую информацию о состоянии здоровья после комы

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Frankfurt am Main (Hessen) – [–>Die Sorge um Haftbefehl (40) war groß. Nachdem BILD exklusiv über seinen Klinik-Aufenthalt, das künstliche Koma und die zwischenzeitliche Lebensgefahr berichtet hatte, gibt es nun positive Signale. Bruder Cem Anhan alias Capo (35) und das Management des Rappers sprechen von Fortschritten bei seiner Genesung.

BILD hatte am Dienstag berichtet, dass Haftbefehl Anfang Oktober nach einem Drogen-Rückfall in eine Klinik eingeliefert worden sein soll. Nach BILD-Informationen bestand zeitweise akute Lebensgefahr. Der Rapper soll ins künstliche Koma versetzt und beatmet worden sein. Bereits damals hieß es aus seinem Umfeld, sein Zustand habe sich gebessert.

„Aykut geht es von Tag zu Tag besser“

Nun äußerten sich der Haftbefehl-Bruder und das Management auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erneut zum Gesundheitszustand des Musikers. „Aykut geht es von Tag zu Tag besser, und er gewinnt zunehmend an Kraft“, erklärten sie.

Haftbefehl bei der Premiere der Netflix-Serie „Dogs of Berlin“ in Berlin im Dezember 2018. Bei öffentlichen Auftritten zeigt sich der Rapper inzwischen meist mit Maske oder Schal

Foto: Annette Riedl/dpa

Bereits am Wochenende hatte Capo bei Instagram mitgeteilt, sein Bruder befinde sich unter ärztlicher Aufsicht und müsse sich vollständig auf seine Gesundheit konzentrieren. Deshalb wurden auch die für Oktober geplanten Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt.

Capo (Cem Anhan, 35) steht seit Jahren selbst als Rapper auf der Bühne. Aktuell kämpft er jedoch vor allem um die Gesundheit seines großen Bruders

Foto: picture alliance/PIC ONE

Frankfurt-Konzert kostete ihn viel Energie

Nach Angaben des Managements hatte Haftbefehls Auftritt Ende September in Frankfurt den Musiker viel Kraft gekostet. Trotzdem soll er unbedingt auf die Bühne gewollt haben. „Wir aus seinem engsten Umfeld haben alles darangesetzt, eine Absage der Show zu erreichen. Aykut wollte jedoch für die Menschen spielen, die ihr hart verdientes Geld in Konzerttickets investiert, teilweise weite Reisen auf sich genommen und sich darauf gefreut haben, ihn live zu erleben.“

In seiner Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ blickte Haftbefehl auf Jahrzehnte der Abhängigkeit zurück

Foto: Netflix

Auch die weiteren Auftritte in Berlin und Düsseldorf habe Haftbefehl trotz seiner gesundheitlichen Probleme spielen wollen. Inzwischen habe seine Gesundheit jedoch oberste Priorität. Deshalb brauche er eine Pause von öffentlichen Auftritten, um neue Kraft zu schöpfen und sich ganz auf seine Genesung zu konzentrieren.

Zum Abschluss richten Bruder und Management noch eine Botschaft an die Fans. Sie bitten darum, Haftbefehl in dieser Zeit mit Geduld, Verständnis und positiver Energie zu begleiten. Wann der Rapper auf die Bühne zurückkehrt, ist derzeit offen.



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