- 08:56 Uhr: ➤ Linker Kandidat El-Sayed gewinnt Senatswahl in Michigan
- 07:31 Uhr: Fraktionschef der Demokraten kündigt Trump den Kampf an
- 06:50 Uhr: Gouverneursposten in Kalifornien bleibt in Demokraten-Hand
- 06:29 Uhr: Erstmals in der Geschichte der USA: Haaland wird erste indigene Gouverneurin
- 05:59 Uhr: Demokrat Crowley gewinnt Gouverneurswahl in Wisconsin
- 05:56 Uhr: Republikaner verlieren Gouverneursposten in Texas
- 05:47 Uhr: Sand gewinnt Gouverneurswahl in Iowa für die Demokraten
- 05:38 Uhr: Blaue Welle erfasst Amerika – Demokraten übernehmen auch im Senat die Mehrheit
➤ Linker Kandidat El-Sayed gewinnt Senatswahl in Michigan
Im umkämpften Bundesstaat Michigan haben die Demokraten bei der Wahl zum US-Senat Hochrechnungen zufolge ihren Sitz verteidigt. Ihr linker Kandidat Abdul El-Sayed entschied die Wahl für sich und wird der erste muslimische Senator der Vereinigten Staaten, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen meldete. Sein Parteikollege, der bisherige Amtsinhaber Gary Peters, trat bei dem Senatsrennen nicht noch einmal an.

© AFP/JEFF KOWALSKY
Der 42-jährige El-Sayed gewann gegen den 63-jährigen republikanischen Kandidaten Mike Rogers. Das Rennen in dem nördlichen Bundesstaat galt landesweit als eines der spannendsten. Für
Ausgerechnet aus den eigenen Reihen kam auf den letzten Metern noch Gegenwind: Die Demokratin Haley Stevens sprach sich zwei Tage vor der Wahl überraschend für den Republikaner Rogers aus. Viele Demokraten, darunter auch enge Weggefährten, kritisierten sie scharf für das Vorgehen. (dpa/bearbeitet von fab)
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Darum geht es bei den Midterms in den USA
- Immer etwa zur Halbzeit einer US-Präsidentschaft finden in den USA die Zwischenwahlen statt – die sogenannten Midterms. Gewählt wird immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November. Gesucht werden neue Mitglieder des US‑Kongresses. Dieser besteht aus zwei Kammern. Bei den Zwischenwahlen sind die US-Amerikaner aufgefordert, alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Sitze im Senat neu zu besetzen. Während jeder der 50 US-Bundesstaaten zwei Senatoren in die Hauptstadt entsendet, wird jeder der Wahlkreise durch einen Kongressabgeordneten vertreten.
- Schon vor der kompletten Auszählung aller Stimmen steht fest: Die Demokraten haben einen Erdrutschsieg errungen. Sie erobern nicht nur die Mehrheit im Repräsentantenhaus, sondern auch im Senat.
- Mit einer Mehrheit in einer oder beiden Kongresskammern können die Demokraten Trumps Regierung stärker kontrollieren. Da die Mehrheitspartei die Vorsitzenden von Ausschüssen stellt, könnten diese etwa Untersuchungen einleiten oder Regierungsbeamte zur Aussage unter Eid vorladen. Die Verfassung räumt zudem dem Repräsentantenhaus das Recht ein, ein Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) einzuleiten. Der Senat entscheidet dann über die tatsächliche Amtsenthebung – dafür ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich, was nur schwer erreichbar ist. (dpa/bearbeitet von the)
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Weitere Nachrichten rund um die Midterms in den USA vom 3. November
Fraktionschef der Demokraten kündigt Trump den Kampf an

© picture alliance/dpa/AP/J. Scott Applewhite
Nach dem Erdrutschsieg der Demokraten bei den US-Kongresswahlen hat deren Fraktionschef Hakeem Jeffries der Regierung von Präsident Donald Trump den Kampf angesagt. “Wir werden diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die diesem Land beispiellose Korruption zugefügt haben”, sagte Jeffries am Dienstag vor Anhängern.
“Denn wenn Menschen in hohen Ämtern so sehr darauf bedacht sind, sich selbst, ihre Familienangehörigen, ihre Freunde oder ihre Spender zu bereichern, dann konzentrieren sie sich nicht darauf, das Leben der amerikanischen Bevölkerung zu verbessern.”
Der 56 Jahre alte Jeffries aus New York hat nach dem Wahlsieg der Demokraten beste Chancen, neuer Vorsitzender des Repräsentantenhauses zu werden. Damit würde er, als erster Afroamerikaner überhaupt auf diesem Posten, Geschichte schreiben.
Gewählt wird der neue “Speaker of the House”, wenn der Kongress am 3. Januar erstmals zusammentritt. (dpa/afp/bearbeitet von thp)
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Gouverneursposten in Kalifornien bleibt in Demokraten-Hand
In Kalifornien hat der Demokrat Xavier Becerra (68) Hochrechnungen zufolge die Gouverneurswahl gewonnen. Der Sohn mexikanischer Einwanderer setzte sich gegen den Republikaner Steve Hilton durch, wie die Nachrichtenagentur AP meldete. Mit rund 40 Millionen Einwohnern ist Kalifornien der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA, etwa 40 Prozent der Bevölkerung sind Latinos.
Becerra wird damit Nachfolger des Demokraten
Becerra diente unter anderem als Gesundheitsminister in der Regierung des damaligen Präsidenten
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Erstmals in der Geschichte der USA: Haaland wird erste indigene Gouverneurin
Die Demokratin Deb Haaland ist Hochrechnungen zufolge als erste indigene Frau in der Geschichte der USA zur Gouverneurin gewählt worden. Haaland setzte sich im Bundesstaat New Mexico gegen den Republikaner Gregg Hull durch. Die 1960 geborene Haaland war zuvor unter anderem zwischen 2021 und 2025 Innenministerin unter US-Präsident Joe Biden – und hatte damit als erste indigene Frau einen Ministerposten in den USA bekleidet.
New Mexico liegt im Südwesten der USA und hat rund zwei Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Santa Fe. Gouverneure sind die Regierungschefs der US-Bundesstaaten und grob vergleichbar mit Ministerpräsidenten der Bundesländer. (dpa/bearbeitet von thp)
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Demokrat Crowley gewinnt Gouverneurswahl in Wisconsin
Wisconsin bleibt demokratisch: Der moderate Kandidat der Partei, David Crowley, wird Hochrechnungen zufolge neuer Gouverneur des US‑Bundesstaats. Crowley setzte sich gegen den Republikaner Tom Tiffany durch. Crowley wird in Wisconsin der erste Schwarze im Gouverneursamt sein.
Der 40-Jährige steht für einen gemäßigteren Ansatz bei umstrittenen Themen wie der Gesundheitsversorgung, bezahlbarem Wohnen und der Wirtschaftsförderung. Zuletzt war er Verwaltungschef des Bezirks Milwaukee gewesen.
Wisconsin im Mittleren Westen der USA ist traditionell ein Swing-State. In der Vergangenheit entschieden oft nur wenige Tausend Stimmen über den Sieg bei Präsidentschafts- und Gouverneurswahlen. Der Gouverneursposten war frei geworden, nachdem sich der Demokrat Tony Evers entschieden hatte, aus familiären Gründen kein drittes Mal zu kandidieren. In Wisconsin leben knapp sechs Millionen Menschen. (dpa/bearbeitet von thp)
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Republikaner verlieren Gouverneursposten in Texas
Erstmals seit mehr als 30 Jahren haben die Demokraten in Texas Hochrechnungen zufolge die Gouverneurswahl gewonnen. Die Kandidatin Gina Hinojosa setzte sich dabei gegen den republikanischen Amtsinhaber Greg Abbott durch. Die 52-Jährige wird damit die erste Latina an der Spitze des südlichen Bundesstaats. Sie löst Abbott nach drei Amtszeiten ab. Der überraschende Erfolg in der langjährigen republikanischen Hochburg gilt auch als Rückschlag für US-Präsident Donald Trump.
Vor dem Hintergrund der Unzufriedenheit mit Trumps Politik war Texas einer der traditionell republikanisch geprägten Bundesstaaten, in denen die Demokraten bei diesen Zwischenwahlen auf überraschende Erfolge hofften. Seit 1995 haben stets Republikaner das Amt des Gouverneurs bekleidet.
Hinojosa triumphierte über Abbott, obwohl der mit prall gefüllten Wahlkampfkassen und prominenten Unterstützern in den Wahlkampf gegangen war, darunter ein Ölmogul in dem wichtigen Ölförderstaat sowie Tech-Milliardär
Ihr Sieg nun ist bedeutend. Die Präsidentschaftswahl 2024 gewann Trump in Texas mit 56 Prozent der Stimmen. Auch viele Latinos stimmten damals für Trump. Menschen mit Wurzeln in Lateinamerika machen knapp 41 Prozent der Bevölkerung in Texas aus. Hinojosa hatte den Namen Trump weitestgehend aus ihrem Wahlkampf herausgehalten, auch weil sie auf Stimmen aus dessen MAGA-Bewegung angewiesen war. In ihrem Wahlkampf sprach sie immer wieder etwa die MAGA-Mütter an. Die 52-Jährige ist seit 2017 Abgeordnete im Repräsentantenhaus von Texas. (dpa/bearbeitet von thp)
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Sand gewinnt Gouverneurswahl in Iowa für die Demokraten
Die Demokraten stellen künftig Hochrechnungen zufolge den Gouverneur im US-Bundesstaat Iowa. Der demokratische Kandidat Rob Sand setzte sich bei den US-Parlamentswahlen gegen den Republikaner Zach Lahn durch, wie die Nachrichtenagentur “AP” berichtete. Die republikanische Amtsinhaberin Kim Reynolds hatte nach zwei Amtsperioden entschieden, nicht mehr anzutreten. Sand ist Rechtsanwalt und war zuvor oberster Rechnungsprüfer von Iowa. Lahn ist Unternehmer.
Iowa liegt mitten in den USA und ist ländlich geprägt. Der Bundesstaat hat rund drei Millionen Einwohner, die Hauptstadt ist Des Moines. (dpa/bearbeitet von thp)
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Blaue Welle erfasst Amerika – Demokraten übernehmen auch im Senat die Mehrheit
Erst konnten die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus erringen. Jetzt scheint ihnen auch noch ein Erdrutschsieg im Senat gelungen zu sein. Gleich in sechs Staaten konnten die Demokraten laut Hochrechnungen den Republikanern den Senatssitz abnehmen. In North und South Carolina, Ohio, Kansas, Texas und Iowa gewannen die demokratischen Kandidaten. Damit liegen sie jetzt bei 51 von 100 Senatssitzen. Somit hätten sie auch eine Mehrheit in der anderen Kammer des US-Kongresses.
Mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat haben die Demokraten den Republikanern von US-Präsident Donald Trump einen herben Schlag versetzt. Zudem wird für Trump das Regieren deutlich schwieriger werden. Mit der Mehrheit im Repräsentantenhaus können die Demokraten ab Januar etwa Untersuchungen gegen den Präsidenten und dessen Regierung einleiten. Sie haben schon länger zahlreiche Themen im Visier: etwa die geschäftlichen Aktivitäten der Trump-Familie, das teils tödliche Vorgehen von Beamten im Zuge der Razzien gegen Migranten oder umstrittene Renovierungs- und Bauprojekte in der Hauptstadt Washington.
Außerdem können die Demokraten künftig Gesetzesvorhaben der Republikaner blockieren. Besonders relevant ist, dass sie damit auch die Möglichkeit haben, Trumps Haushaltspläne zu torpedieren. Diesen Hebel könnten die Demokraten nutzen, um Republikaner zum Entgegenkommen bei Anliegen ihrer Partei zu drängen. (dpa/bearbeitet von the und thp)
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Demokraten gewinnen in Kansas ersten Senatssitz seit 1932
Die Demokraten im Bundesstaat Kansas haben laut Hochrechnungen erstmals seit 94 Jahren einen Sitz im US-Senat erobert. Der Demokrat Adam Hamilton setzte sich gegen den Trump-Kandidaten Roger Marshall durch, wie die Nachrichtenagentur “AP” berichtete. Es ist der vierte Senatssitz der damit von den Republikanern an die Demokraten wechselt. Damit ist es nahezu sicher, dass die Demokraten auch im Senat die Mehrheit übernehmen. Dafür braucht es 51 der 100 Sitze.
Der landwirtschaftlich geprägte Bundesstaat im Mittleren Westen gilt als republikanische Hochburg: Dass der Amtsinhaber Marshall überhaupt ernsthaften Wahlkampf betreiben musste, galt deshalb bereits als Überraschung. Das letzte Mal wurde dort 1932 ein Demokrat in den US-Senat gewählt.
Im Lauf des Wahlkampfs hatten Umfragen aber auf ein immer engeres Rennen hingedeutet. Auch Trump, der sich auf die knappen Rennen der Midterms konzentrieren wollte, machte dort Wahlkampf. Besonders in ländlichen Bundesstaaten hatten der Iran-Krieg und in dessen Folge die steigenden Benzin- und Dieselpreise für wachsenden Unmut gesorgt.
Der Arzt Marshall vertritt Kansas seit 2021 im Senat. Zuvor war er bereits Abgeordneter im Repräsentantenhaus. Der Pastor und Buchautor Hamilton ist dagegen politischer Neuling. In seinem Wahlkampf hatte er unter anderem Korruption in der Hauptstadt Washington angeprangert. (dpa/bearbeitet von thp)
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Demokraten nehmen Republikanern Senatssitz in Ohio ab
Die Demokraten haben den Republikanern in Ohio laut Hochrechnungen einen Sitz im US-Senat abgenommen. Der demokratische Kandidat Sherrod Brown setzte sich gegen den Republikaner Jon Husted durch, wie die Nachrichtenagentur “AP” meldete. Nach North und South Carolina ist Ohio damit der dritte Bundesstaat, in dem die Demokraten den Republikanern einen Sitz im Senat abgenommen haben. (dpa/bearbeitet von thp)
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Trump will Wahlergebnis anerkennen – und weist Verantwortung für Niederlage von sich
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Ergebnisse der Kongresswahlen anzuerkennen. “Wir werden mit den Demokraten zusammenarbeiten, und wir freuen uns schon darauf. Wir werden wahrscheinlich eine Lösung finden”, sagte er der “New York Times“. Trump hatte zuvor mit verschiedenen Aussagen Zweifel daran geweckt, dass er das Wahlergebnis bei einer Niederlage der Republikaner anerkennen werde. Zudem schürt er regelmäßig Zweifel daran, dass US-Wahlen rechtmäßig ablaufen. Beweise für diese Behauptungen gibt es bislang aber nicht.
Trump wies zudem die Verantwortung für das schlechte Abschneiden der Republikaner bei den Zwischenwahlen von sich. Angesichts einer sich abzeichnenden Niederlage bei den Midterms hat US-Präsident Donald Trump eine Mitverantwortung für das Wahlergebnis von sich gewiesen. “Ich stand nicht auf dem Stimmzettel”, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. “Und wenn ich darauf gestanden hätte, hätten wir ERDRUTSCHARTIG gewonnen!”, schrieb er weiter, teils in Großbuchstaben.
Im Wahlkampf hatte Trump die Wähler allerdings immer wieder dazu aufgefordert, sich vorzustellen, er selbst stehe auf dem Stimmzettel. Trotz seiner schwachen Zustimmungswerte hatte er sich davon nach eigenen Angaben einen positiven Effekt auf die Wahlergebnisse erhofft. (dpa/bearbeitet von thp)
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Demokrat Talarico erzielt Wahlsieg in Republikaner Hochburg Texas
Eine herbe Schlappe für die Republikaner: Der demokratische Senatorkandidat
Zum anderen ist Texas eine der republikanischen Hochburgen. Seit fast 40 Jahren hatten die Demokraten hier bei Senatswahlen keine Chance. Dass die Demokraten den Republikanern nun ausgerechnet dort einen der 100 Sitze abnehmen, die der Senat in Washington umfasst, zeigt, wie sehr die politische Landschaft in den USA ins Wanken geraten ist.
Der Sieg des 37-jährigen Talarico gegen den 63-jährigen Paxton ist auch für Trump persönlich eine Niederlage. Er hatte sich in der parteiinternen Vorwahl der Republikaner für Paxton ausgesprochen, der damals gegen den langjährigen Amtsinhaber John Cornyn angetreten war und als umstrittener Politiker gilt.
Talarico gab sich im Wahlkampf als Politiker, der in Washington für ein bezahlbares Leben kämpfen wird – und gegen Korruption. Seinen Kontrahenten Paxton stellte er dabei als Inbegriff eines korrupten Systems dar. Der 37-Jährige arbeitete früher als Lehrer in Texas und wurde 2018 erstmals ins Repräsentantenhaus des Bundesstaats gewählt. Im Wahlkampf machte Talarico auch seinen christlichen Glauben immer wieder zum Thema. Er setzte auf eine Botschaft der Nächstenliebe und porträtierte Texas als einen Bundesstaat, dessen Stärke in seiner kulturellen Vielfalt liege. (thp/mit Material der dpa)
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US-Heimatschutzminister: Wollen nach der Wahl jede Stimme prüfen
US-Heimatschutzminister Markwayne Mullin will nach den Zwischenwahlen prüfen lassen, ob Menschen ohne Wahlberechtigung abgestimmt haben. Man werde nach der Wahl alle Daten und die “Wahlprotokolle sammeln, diese durchgehen und sicherstellen, dass niemand illegal gewählt hat”, sagte Mullin dem US-Fernsehsender Fox News.
Auf welcher rechtlichen Grundlage Mullin die Unterlagen prüfen lassen will, ließ er offen. Das Abhalten der Wahlen liegt in den USA im Wesentlichen in Verantwortung der Bundesstaaten. Für die Vorwürfe angeblichen Wahlbetrugs durch abstimmende Ausländer lieferte die Regierung bisher keine Belege.
Mullin wies zugleich Warnungen vor einer möglichen Einschüchterung von Wählern durch die US-Einwanderungsbehörde ICE entschieden zurück. ICE hatte am Tag der Kongresswahlen mehrere Mitteilungen über Festnahmen wegen angeblichen Wahlbetrugs veröffentlicht. Unklar blieb zunächst, ob ein Zusammenhang zu den aktuellen Zwischenwahlen bestand. Die Vorwürfe betreffen laut den Posts auf der Plattform X teilweise Jahre zurückliegende Wahlen. Mullin sagte beim Sender Fox News, ICE-Agenten würden nicht an Wahllokalen tätig, “es sei denn, es besteht eine Bedrohung.”
Bürgerrechtsorganisationen in den USA hatten befürchtet, dass Einsätze oder Festnahmen nahe Wahllokalen sowie die Drohung damit Menschen mit Migrationshintergrund von der Stimmabgabe abhalten könnten. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump schürt immer wieder Zweifel daran, dass US-Wahlen rechtmäßig ablaufen – allerdings ohne belastbare Beweise dafür vorzulegen. (dpa/bearbeitet von thp)
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Demokraten erobern laut Hochrechnungen das Repräsentantenhaus
Die Republikaner von US-Präsident Donald Trump haben bei den Kongresswahlen Hochrechnungen zufolge ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren. Die Demokraten werden die Kontrolle in der Parlamentskammer übernehmen, wie die US-Sender “CNN” und “NBC News” auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wählerbefragungen berichteten.
Auch beim Rennen um den Senat sieht es gut für die Demokraten aus. Sie müssten den Republikanern vier Sitze im Senat abknöpfen und selbst alle Sitze verteidigen. Bislang haben sie laut Hochrechnungen alle Sitze verteidigen und sogar noch zwei Sitze zusätzlich erobern können.
Mit der Mehrheit im Repräsentantenhaus können die Demokraten ab Januar, wenn das neu gewählte Parlament erstmals zusammentritt, weitreichende Untersuchungen gegen den Präsidenten einleiten. Die Demokraten haben schon länger zahlreiche Themen im Visier: die geschäftlichen Aktivitäten der Familie Trumps etwa, das teils tödliche Vorgehen von Beamten im Zuge der Razzien gegen Migranten oder Trumps umstrittene Renovierungs- und Bauprojekte in der Hauptstadt Washington.
Die Demokraten können künftig zudem Gesetzesvorhaben der Republikaner nach Belieben blockieren. Denn Gesetze müssen wortgleich in beiden Kammern verabschiedet werden. Besonders relevant ist, dass sie damit auch die Möglichkeit haben, Trumps Haushaltsgesetze zu torpedieren. Diesen Hebel könnten die Demokraten nutzen, um zu versuchen, die Republikaner zu einem Entgegenkommen bei Anliegen ihrer Partei zu drängen. Weitere Haushaltsstreite sind also denkbar – ebenso wie weitere Stillstände der Regierungsgeschäfte, sollte es keine rechtzeitige Einigung über deren Finanzierung geben. (dpa/bearbeitet von the)
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Demokraten übernehmen weiteren Senatssitz von Republikanern
Nachdem die Demokraten bereits in North Carolina einen Senatssitz von den Republikanern übernommen haben, ist der Partei das nun auch in South Caroline gelungen. Die Demokratin Annie Andrews sicherte sich das Amt vor ihrer republikanischen Gegnerin Darline Graham Nordone. Grahaham Nordone ist die Schwester des im Sommer gestorbenen Senators Lindsey Graham.
Es ist das erste Mal seit fast drei Jahrzehnten, dass die Demokraten in dem Bundesstaat einen Senator stellen. Andrews ist zudem die erste Senatorin in der Geschichte von South Carolina. Der Sieg ist ein wichtiger Teilerfolg für die Demokraten auf dem Weg, die Mehrheit im US-Senat zu übernehmen. (thp)
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Historischer Erfolg für die Demokraten: Bottoms wird erste schwarze Gouverneurin
Die Demokraten haben sich Hochrechnungen zufolge einen historischen Sieg bei der Gouverneurswahl im Bundesstaat Georgia gesichert. Die Kandidatin Keisha Lance Bottoms setzte sich bei der Wahl gegen den Republikaner Rick Jackson durch, wie die Nachrichtenagentur “AP” sowie die Nachrichtensender “CNN” und “NBC News” prognostizierten.
Die frühere Beraterin von Präsident Joe Biden wird damit die erste Frau und die erste Schwarze in dem Amt in Georgia sein – und die erste schwarze Gouverneurin in der Geschichte der USA.
Der republikanische Amtsinhaber Brian Kemp durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Nach fast einem Vierteljahrhundert geht das Gouverneursamt damit an die Demokraten über, die seit 1998 keinen Gouverneur mehr in dem Bundesstaat gestellt hatten. (dpa/afp/bearbeitet von thp)
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Positive Signale für Demokraten im Repräsentantenhaus
Im Ringen um die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus zeichnen sich erste positive Signale für die Demokraten ab. Ihr Kandidat Jamie Ager eroberte Hochrechnungen zufolge in einem Wahlkreis in North Carolina einen Sitz, der zuvor republikanisch besetzt war, wie die Nachrichtenagentur AP meldete.
Im Bundesstaat Florida verteidigten die Demokraten Kathy Castor und Jared Moskowitz demnach zudem ihre Sitze im Repräsentantenhaus. Auch die Demokratin Pia Dandiya setzte sich in einem bislang demokratisch gehaltenen Wahlkreis in Südflorida durch. Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Republikaner die Grenzen aller drei Wahlkreise in diesem Jahr zu ihren Gunsten neu gezogen hatten. Damit wollten sie mehrere bislang demokratisch gehaltene Sitze erobern.
Zudem konnte auch die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ihren Sitz im Repräsentantenhaus verteidigen. Ocasio-Cortez, oft auch AOC genannt, gilt als eine der wichtigsten jungen Hoffnungsträgerinnen der Partei. Mit ihrem Sieg im Wahlkreis Queens im Bundesstaat New York sichert sich die 37-Jährige ihre fünfte Amtszeit im Repräsentantenhaus. (dpa/bearbeitet von thp)
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Republikaner sichern sich vier Senatssitze
Nicht nur die Demokraten können Erfolge bei den Midterms verbuchen. Auch die Republikaner können Senatssitze gewinnen. Neben Ashley Moody in Florida, gewann in West Virginia Shelley Moore Capito für die Republikaner. In Kentucky holte sich Andy Barr den Senatssitz. Und auch in Wyoming sicherte sich die Grand Old Party mit ihrer Kandidatin Harriet Hageman laut den Hochrechnungen den zu vergebenen Senatssitz.
Auch wenn die Ergebnisse Donald Trump und die Republikaner freuen dürften, galten die Siege in diesen Staaten als sicher. Schon davor stellten die Republikaner dort den Senator. Bislang gelang es nur den Demokraten in North Carolina den Republikanern einen Senatssitz abzunehmen. (the)
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Bürgerrechtsorganisationen warnten bereits vor einer möglichen Einschüchterung von Wählern durch ICE. Nun postet die Behörde am Wahltag Bilder angeblicher Wahlbetrüger. (Foto: Angelina Katsanis/AP/dpa)
Trump-Kandidat: Florida wählt ersten schwarzen Gouverneur
Die Republikaner haben ihre Macht im US-Bundesstaat Florida bei der Gouverneurswahl Hochrechnungen zufolge knapp behauptet. Der Trump-Verbündete Byron Donalds setzte sich gegen den Demokraten David Jolly durch und wird der erste schwarze Gouverneur in der Geschichte des Bundesstaates, wie die Nachrichtenagentur “AP” berichtete.
Gouverneure stehen an der Spitze der Regierungen der US-Bundesstaaten und sind damit in ihrer Funktion mit Ministerpräsidenten deutscher Bundesländer vergleichbar.
Vor dem Hintergrund der Unzufriedenheit mit Trumps Politik war Florida einer der traditionell republikanisch geprägten Bundesstaaten, in denen die Demokraten bei diesen Zwischenwahlen auf Erfolge hofften.
Florida ist ein wichtiges Machtzentrum der Maga-Bewegung Trumps, der seinen Wohnsitz in Mar-a-Lago in Palm Beach hat. Die Demokraten haben seit 1999 keinen Gouverneur mehr in Florida gestellt. (dpa/bearbeitet von thp)
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Pappas sichert sich Senatssitz in New Hampshire
Im US-Bundesstaat New Hampshire haben sich republikanische Hoffnungen auf die Eroberung eines demokratischen Senatssitzes Hochrechnungen zufolge zerschlagen. Der demokratische Kandidat Chris Pappas setzte sich gegen den Republikaner John Sununu durch, wie die Nachrichtenagentur “AP” berichtet.
New Hampshire war eines von wenigen Senatsrennen, in denen sich die Republikaner Chancen ausmalten, den Demokraten einen Sitz abzunehmen. Die langjährige demokratische Senatorin Jeanne Shaheen war nicht erneut angetreten.
Der Unternehmer Pappas gehörte dem Kongress seit 2019 als Abgeordneter im Repräsentantenhaus an, gab seinen Sitz aber für die Senatskandidatur auf. Medienberichten zufolge wird Pappas der erste offen schwule Mann sein, der in den US-Senat einzieht. (dpa/bearbeitet von thp)
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Ex-Senatorensitz von Rubio bleibt bei Republikanern
Der frühere Senatssitz von US-Außenminister Marco Rubio bleibt Hochrechnungen zufolge in der Hand der Republikaner. Seine Nachfolgerin, Senatorin Ashley Moody, verteidigte bei der Wahl ihren Sitz gegen die Demokraten, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete. Moody war 2025 auf Rubio gefolgt, der in Präsident Donald Trumps Kabinett wechselte.
Der Bundesstaat im Südosten der USA mit mehr als 23 Millionen Einwohnern wird seit Jahrzehnten von Republikanern regiert. Auch bei Präsidentschaftswahlen lagen republikanische Kandidaten im “Sunshine State” die vergangenen Male vor der Konkurrenz der Demokraten.
Die 51 Jahre alte Moody war früher Richterin und dann Generalstaatsanwältin Floridas. Sie setzte sich damals für Verbraucherschutz ein. Sie stellt sich hinter Trumps Agenda “America First” (Amerika zuerst). (dpa/bearbeitet von thp)
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Demokrat Pritzker als Gouverneur von Illinois wiedergewählt
Der Demokrat JB Pritzker ist Hochrechnungen zufolge für eine dritte Amtszeit als Gouverneur des US-Bundesstaats Illinois wiedergewählt worden. Der 61-Jährige setzte sich gegen seinen republikanischen Herausforderer Darren Bailey durch, wie die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen berichtete. Umfragen vor der Abstimmung waren bereits von einem Sieg Pritzkers ausgegangen.
Pritzker ist Unternehmer, Milliardär und seit 2019 Gouverneur von Illinois. Dem Politiker werden immer wieder auch Ambitionen auf das Amt des US-Präsidenten nachgesagt. Herausforderer Bailey war lange Mitglied des Parlaments in Illinois.
Der Bundesstaat liegt im Zentrum der USA und ist vor allem für die Metropole Chicago bekannt. Hauptstadt ist aber die Stadt Springfield. Gouverneure sind die Regierungschefs der US-Bundesstaaten und grob vergleichbar mit Ministerpräsidenten der Bundesländer.
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Demokraten nehmen Republikanern ersten Senatssitz ab
Im Bundesstaat North Carolina haben die Demokraten bei der Wahl zum US-Senat Hochrechnungen zufolge einen Sitz hinzugewonnen. Ihr Kandidat Roy Cooper entschied die Wahl für sich, wie die Nachrichtenagentur “AP” auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen meldete.
Cooper war bis zum vergangenen Jahr Gouverneur in North Carolina gewesen, schied aber nach seiner zweiten Amtszeit aus. Jetzt konnte er den von Donald Trump unterstützten Kandidaten Michael Whatley im Rennen um einen Sitz im Senat schlagen. Der bisherige republikanische Amtsinhaber Thom Tillis war nicht mehr zur Wahl angetreten.
Bislang sind zwar erst 60 Prozent der Stimmen ausgezählt. Aber “AP” räumt dem Republikaner keine Chance mehr ein, den Sieg des Demokraten noch zu verhindern. (dpa/bearbeitet von the)
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Sender: Demokrat Ossoff verteidigt Senatssitz in Georgia
Die Demokraten haben bei den US-Parlamentswahlen Hochrechnungen zufolge ihren Senatssitz im Bundesstaat Georgia verteidigt. Der seit 2021 amtierende Senator Jon Ossoff setzte sich gegen den Republikaner Mike Collins durch, wie die Sender “NBC News” und “CBS News” auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen berichteten. Auch die Nachrichtenagentur “AP” und der US-Sender “CNN” verkündeten Ossoffs Sieg.
Der 39-jährige Ossoff ist ehemaliger Journalist und setzte sich als Politiker nach eigenen Angaben in Washington unter anderem dafür ein, Korruption und Missbrauch in staatlichen Institutionen aufzudecken. Er gilt in der Demokratischen Partei als einer der jüngeren Hoffnungsträger.
Der Bundesstaat Georgia im Südosten der USA zählte laut Zensus aus dem Jahr 2025 rund elf Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Atlanta. Für die Demokraten ist Ossoffs prognostizierter Sieg eine wichtige Nachricht. Georgia gilt als klassischer Swing-State, in dem mal die Demokraten und mal die Republikaner gewinnen. (dpa/bearbeitet von thp)
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Senatssitz in Virginia dürfte wieder an Demokraten gehen
Nach der Prognose der Nachrichtenagentur “AP” dürften die Demokraten ihren Senatorensitz in Virginia halten. Der demokratische Amtsinhaber Mark R. Warner könnte damit den ersten Wahlsieg des Abends geholt haben.
Allerdings sind in Virginia noch lange nicht alle Stimmen ausgezählt. Zum Zeitpunkt zu dem die “AP” Warner zum Sieger ausrief, waren nur etwa acht Prozent der Stimmen in dem Bundesstaat ausgezählt.
Die Nachrichtenagentur schreibt dazu selbst: “Die AP gibt den Sieger bei Wahlen, bei denen kein Kopf-an-Kopf-Rennen zu erwarten ist, erst zum Zeitpunkt des Wahlschlusses bekannt, sofern alle verfügbaren Anhaltspunkte auf einen überwältigenden Sieg hindeuten.” Den Angaben zufolge würden für diese Berechnung “frühere Wahlergebnisse, Umfragen vor der Wahl, Spendeneinnahmen und -ausgaben der Wahlkampagnen sowie die Ergebnisse der AP-Wählerumfrage” herangezogen. (thp)
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Wahllokale im Swing-State Georgia schließen
Weitere Wahllokale haben geschlossen. Besonders spannend wird es in Georgia. Der Staat gilt als sogenannter Swing-State. Das heißt, es gewinnen immer wieder Kandidaten der Demokraten und Republikaner.
Derweil weisen erste Auszählungsergebnisse darauf hin, dass in Kentucky, Virginia, Georgia, Florida und New Hampshire die Kandidaten der Demokraten für den Senat vorne liegen. Noch sind aber nur wenige Stimmen ausgezählt. (the)
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Probleme in Wahllokalen reißen nicht ab
Bei den US-Zwischenwahlen hat es in mehreren Bundesstaaten Probleme bei der Wahldurchführung gegeben. Landkreise in North Carolina und Pennsylvania verlängerten nach Startschwierigkeiten die Öffnungszeiten der Wahllokale, wie US-Medien übereinstimmend berichteten.
In vier Landkreisen in North Carolina wurden laut dem Sender ABC technische Probleme gemeldet. In einer Mitteilung des Chester County in Pennsylvania war etwa die Rede von Problemen bei der Einrichtung der Wahlmaschinen, was die Öffnung der Wahllokale kurzzeitig verzögert habe.
In Westchester County im Bundesstaat New York fielen die Wahlzettelscanner aus, berichtete das “Wall Street Journal”. Autor Howard Husock schrieb, er wisse nicht, ob seine Stimme überhaupt gezählt worden sei. Die Wahlmaschine habe Stimmen nicht erfassen können, weil das Papier zu dick gewesen sei. In einem Wahlkreis in Kansas gingen der Zeitung zufolge kurzzeitig die Papierstimmzettel aus. Statt 1.000 seien bloß 100 geliefert worden.
In den Bundesstaaten Florida, Arizona und Utah mussten Wähler US-Medienberichten zufolge teilweise wegen Unwetters an andere Wahlstationen wechseln. (dpa/bearbeitet von the)
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Wahllokale in Indiana und Kentucky schließen
Es wird langsam spannend in den USA. Ab Mitternacht (MEZ) schließen die ersten Wahllokale in den US-Bundesstaaten Indiana und Kentucky. Eine Stunde später ist dann auch unter anderem in Georgia, Virginia und Teilen Floridas Schluss. Die letzten Wahllokale werden aber erst am frühen Mittwochmorgen schließen. Dann könnte sich ein erstes Bild abzeichnen. Werden die Republikaner die beiden Kammern im Kongress halten oder droht eine blaue Welle – also ein Durchmarsch der Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat?
CNN veröffentlicht bereits Nachwahlumfragen aus Kentucky. Dort liegen die republikanischen Kandidaten vorne. Der Staat ist aber schon immer sehr stark republikanisch geprägt. Ein Sieg der Demokraten hier wäre höchst unwahrscheinlich. (the)
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ICE postet Bilder von angeblichen Wahlbetrügern
Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat am Tag der Kongresswahlen mehrere Mitteilungen über Festnahmen wegen angeblichen Wahlbetrugs veröffentlicht. Unklar blieb zunächst, ob ein Zusammenhang zu der heutigen Wahl bestand. Die Vorwürfe betreffen laut den Posts auf der Plattform X teilweise Jahre zurückliegende Wahlen. Ob ICE-Beamte an Wahllokalen tätig wurden, war zunächst nicht bekannt.
Die Behörde postete etwa Bilder, die eine Finnin, eine Frau von den Philippinen und einen Kanadier zeigen sollen, die bei unterschiedlichen US-Wahlen abgestimmt, aber kein Wahlrecht in den USA hätten.
Im Vorfeld der Wahl hatten Bürgerrechtsorganisationen vor einer möglichen Einschüchterung von Wählern durch ICE gewarnt. Sie befürchteten, dass Einsätze oder Festnahmen in der Nähe von Wahllokalen sowie die Drohung damit Menschen mit Migrationshintergrund von der Stimmabgabe abhalten könnten.
Die Trump-Regierung schürt immer wieder Zweifel daran, dass US-Wahlen rechtmäßig ablaufen. Trump behauptet auch weiterhin fälschlicherweise, er habe die Präsidentschaftswahl 2020 gegen den Demokraten Joe Biden gewonnen. Das ist mehrfach widerlegt. (dpa/bearbeitet von the)
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Technische Probleme bei Wahlgeräten im Bundesstaat New York
Bei den US-Kongresswahlen sind Wahlgeräte in einem Landkreis im Bundesstaat New York ausgefallen. Die Wahlbehörde des Landkreises Westchester teilte am Dienstag mit, sie sei sich “eines Problems mit Stimmzetteln auf Papier bewusst, das verhindert, dass Wahlgeräte an Wahllokalen im gesamten Landkreis Stimmzettel annehmen”. Die Wahlbehörde betonte zugleich, die Stimmzettel würden stattdessen in Notfalltaschen gelegt und ausgezählt werden.
Im Onlinedienst X erklärte die Wahlbehörde des Bundesstaates New York, dass es keine Beeinträchtigung des Wahlvorgangs gegeben habe. Alle Stimmzettel würden ausgezählt. Später betonte die Wahlbehörde, es sei “wichtig festzuhalten, dass die betroffenen Wahlgeräte die Stimmzettel, die sie nicht korrekt lesen konnten, zurückgewiesen haben, statt sie fälschlich zu zählen”.
Teile des Landkreises Westchester gehören zum 17. Bezirk von New York, in dem der republikanische Amtsinhaber Mike Lawler in einem engen Rennen gegen die Demokratin Cait Conley antritt. Der Bezirk war bei der Präsidentschaftswahl 2024 von der Demokratin Kamala Harris gewonnen worden.
US-Präsident Donald Trump sät seit Wochen immer wieder Zweifel am korrekten Ablauf der Wahlen in von den Demokraten regierten Bundesstaaten. Seine Niederlage gegen Joe Biden bei der Präsidentschaftswahl 2020 erkennt er bis heute nicht an.
Der republikanische Amtsinhaber Lawler versicherte derweil, im Landkreis Westchester “geht nichts Unrechtes vor”. Die Stimmzettel würden nach Schließung der Wahllokale um 21.00 Uhr (Ortszeit, Mittwoch, 2.00 Uhr MEZ) unter Polizeibegleitung zur Auszählung durch die zuständigen Behörden transportiert werden. (afp/bearbeitet von the)
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Mit Material von afp und dpa
Teaserbild: © AFP/JEFF KOWALSKY