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Unentschieden! Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel des 6. Spieltags gegen den SC Paderborn nach 0:2 noch 2:2 gespielt. Der Spielbericht der DeichStube.
Bremen – Der Wahnsinn geht weiter! SV Werder Bremen hat gegen den SC Paderborn zum sage und schreibe dritten Mal in Folge einen 0:2-Rückstand aufgeholt – im dritten Heimspiel der Saison aber einen allemal möglichen dritten Heimsieg verpasst. In einem mitreißenden Duell zum 100. Geburtstag des Weserstadions kamen die Grün-Weißen trotz eines Doppelpacks von Niclas Füllkrug (59./65. FE) und eines 0:2-Pausenrückstands nicht über ein Remis hinaus. Historisch war das Unentschieden dennoch: Dreimal in Folge hatte in der Bundesliga zuvor noch nie eine Mannschaft einen Rückstand mit zwei Toren aufgeholt.
Werder Bremen gegen SC Paderborn: Daniel Thioune setzt zum fünften Mal in Folge auf die gleiche Startelf
Werder Bremens Trainer Daniel Thioune setzte auch gegen den SC Paderborn auf personelle Kontinuität und schickte wie schon in den vergangenen vier erfolgreichen Spielen (zwei Siege, zwei Remis) dieselbe Startelf ins Rennen. Heißt: Auch Innenverteidiger Amos Pieper, der beim jüngsten 2:2 gegen den BVB früh angeschlagen raus musste, konnte gegen die Ostwestfalen auflaufen.
Werder Bremen startete spielbestimmend in die Partie, die erste Chance hatten aber die Gäste als Stürmer Steffen Tigges nach einer Ecke plötzlich freistehend aus spitzem Winkel zum Abschluss kam – er scheiterte aber an Werder-Keeper Karl Hein (6.). Wenig später setzten dann auch die Bremer ein erstes offensives Ausrufezeichen: Nach einem herrlichen Außenristpass von Chuki legte Arthur in den Rückraum auf Niclas Füllkrug – doch Werders Mann der Stunde verzog leicht (11.). Wenig später vergab Marco Grüll die XXL-Chance zur Führung, als er nach einem tollen Steckpass von Youri Regeer mit einem Lupferversuch kläglich an Nahuel Noll scheiterte. Bitter: Der Gäste-Keeper entschärfte auch den Nachschuss von Chuki (15.).
SV Werder Bremen gegen SC Paderborn: SVW vergibt Großchancen – SCP trifft vor der Pause doppelt
Die Strafe folgte auf dem Silbertablett. Nach einem verstolperten Konter durch Grüll konterten die Gäste blitzschnell: Tigges bediente Stefano Marino und der knallte den Ball unhaltbar in die kurze Ecke an die Unterkante der Latte zur Gäste-Führung – 0:1 (18.). Geschockt zeigte sich Werder Bremen davon zunächst nicht: Füllkrug nach Deman-Pass prüfte den erneut gut reagierenden Noll (20.). Dann sollte es noch bitterer kommen: Nach einem weiten Einwurf des SC Paderborn prallte der Ball im Bremer Strafraum unglücklich von Füllkrugs Schienbein vor die Füße von Tigges, der aus kurzer Distanz durch Regeers Beine zum 0:2 einschob (30.).
Werder Bremen ließ sich auch von diesem Nackenschlag nicht entmutigen und vergab zwei große Chancen zum Anschlusstreffer durch Chuki und Eren Dinkci (34.). Auf der Gegenseite hatten die in Weiß gekleideten Bremer dann Glück, dass Laurin Curdas Versuch knapp übers Gehäuse zischte (37.). Bis zur Halbzeit erspielte sich Werder noch zwei weitere Top-Gelegenheiten: Erst bediente Dinkci Arthur, dessen Flachschuss Noll so gerade noch um den Pfosten lenkte (41.), dann verzog Grüll freistehend (45.). Und so mussten sich die Bremer an die eigene Nase fassen, dass es aufgrund defensiver Schläfrigkeiten und des Chancenwuchers völlig unnötig mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine ging.
Thioune reagierte zur Pause und brachte Mitchell Weiser für Chuki in die Partie. Nun hatten die Hausherren vor 40.517 Zuschauern im Weserstadion nahezu durchgängig Kontrolle über das Spielgeschehen, fanden aber zunächst keine Lücken gegen den SC Paderborn, der gegen den Ball in einem tiefen 5-4-1 agierte.
Werder Bremen gegen SC Paderborn: Niclas Füllkrug sichert mit Doppelpack einen Punkt
In der 59. Minute war es dann aber endlich so weit: Einen langen Ball aus der eigenen Hälfte verlängerte Dinkci clever mit dem Kopf in den Lauf von Niclas Füllkrug, der den Ball klasse mit links ins lange Eck drosch – 1:2 (59.) Der Anschluss war hergestellt, und Werder Bremen blieb weiter am Drücker: Nach einer Weiser-Flanke blockte Paderborns Curda einen Deman-Schuss im Strafraum klar mit dem Arm – Schiedsrichter Robert Schröder zögerte keine Sekunde und zeigte sofort auf den Punkt – Handelfmeter! Füllkrug trat an und verwandelte eiskalt zum 2:2 (65.). Für den Bremer Goalgetter, der damit auch im fünften Spiel in Folge traf, war es der achte Doppelpack seiner Karriere. Mit seinem sechsten Saisontor kletterte er in der Torschützenliste der Bundesliga vorläufig auf Platz eins.
In der Folge beruhigte sich das Spielgeschehen zunächst ein wenig, ehe Weiser (77./81.), Füllkrug nach starkem Arthur-Ballgewinn (82.) und noch einmal Weiser per Kopf (84.) teilweise beste Chancen zum Siegtreffer liegen ließen. In der vierminütigen Nachspielzeit gab es dann beinahe den ganz großen Schock, als SCP-Joker Rayan Philippe aus dem Nichts den Innenpfosten traf (90.+1). So blieb es beim aus Sicht des SV Werder Bremen letztlich ärgerlichen 2:2. Nach dem Remis hat Werder nun neun Zähler nach sechs Spieltagen auf dem Konto und liegt auf Tabellenplatz acht. Weiter geht es für die Bremer in exakt einer Woche – mit einem Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05. (mwi)
SV Werder Bremen: Hein – Arthur, Pieper, Friedl, Deman – Reis (79. Stalmach), Regeer (88. Erevbenagie), Chuki (46. Weiser) – Dinkci (63. Itten), Füllkrug, Grüll
Weiter mit dem Liveticker:
Werder Bremen gegen SC Paderborn: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Alle Tore, News und Infos – alles zum Bundesliga-Spiel im Weserstadion live im Live-Ticker! Endstand: 2:2
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17.23 Uhr: Werder erkämpft sich nach einem 0:2-Rückstand erneut einen Punkt und trennt sich mit einem 2:2 vom SC Paderborn. Damit schaffen die Grün-Weißen Historisches, denn noch nie in der Bundesliga-Geschichte hat eine Mannschaft in drei aufeinanderfolgenden Spielen einen 0:2-Rückstand egalisiert. Trotzdem müssen die Bremer heute eher enttäuscht denn erfreut sein, denn gegen einen insgesamt schwachen Aufsteiger war deutlich mehr drin. Alleine vor der Halbzeitpause hätte Werder drei oder vier Tore erzielen müssen, auch nach dem Seitenwechsel nahm die Qualität der Chancen nicht ab. So muss sich die Elf von Trainer Daniel Thioune letztlich mit einem Punkt begnügen. Das wars mit dem Liveticker, hier folgt in Kürze der Spielbericht.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Schluss! Werder erkämpft sich nach Zwei-Tore-Rückstand noch einen Punkt
90.+4 Min: Dann ist Schluss! Werder und Paderborn trennen sich 2:2.
90.+3 Min: Erevbenagie gibt auf der rechten Seite, die er nun alleine beackert, weil Arthur fehlt, im Zweikampf alles, bekommt seinen Einsatz aber abgepfiffen. Paderborn hat den Ball. Es wird hier wohl beim Remis bleiben.
90.+2 Min: Werder ist im Angriff, doch Arthur hat sich da wohl am Oberschenkel verletzt. Werder kann nicht mehr wechseln, ist also aktuell in Unterzahl. So verpufft dann auch der Angriff, weil rechts einer fehlt.
90.+1 Min: PFOSTEN! Beinahe das 3:2 für Paderborn. Philippe setzt sich etwas zu leicht gegen Friedl durch, sein Stocherball rollt dann gegen das Aluminium.
90. Min: Die Nachspielzeit beträgt vier Minuten.
89. Min: Paderborn schafft es gerade gut, Werder aus der eigenen Hälfte fernzuhalten. Passiert hier noch was?
88. Min: Paderborns Trainer Kettemann kommt der Minute in Unterzahl zuvor, für Hansen wechselt er Sticker ein. Der darf natürlich direkt aufs Feld.
87. Min: Nach einem Luftzweikampf mit Itten bleibt Hansen am Boden liegen. Der Paderborner muss behandelt werden, Schiedsrichter Schröder unterbricht die Partie. Den neuen Regeln nach müsste Hansen jetzt eigentlich für eine Minute das Feld verlassen. Bei Werder wird derweil nochmal gewechselt, Erevbenagie kommt für Regeer.
86. Min: Regeer kommt im Mittelfeld deutlich zu spät und sieht fürs klassische Stempeln die Gelbe Karte.
85. Min: Das Weserstadion peitscht die Bremer nach vorne, knapp fünf Minuten sind es noch regulär. Gelingt Werder hier wirklich noch der Sieg?
85. Min: Die nächste Bremer Angriffswelle rollt – und wieder wird es brutal gefährlich. Erst findet Weiser mit einer Flanke keinen Abnehmer, den zweiten Ball erobert aber Regeer. Der flankt – und findet Weiser, dessen Kopfball aber knapp vorbeigeht.
84. Min: Arthur holt sich Szenenapplaus ab, weil er auf der rechten Seite einen Ball nicht aufgibt und den Zweikampf gewinnt. So unterbindet die Leverkusener Leihgabe einen Konter, stark.
83. Min: Die nächste dicke Chance! Weiser flankt auf Regeer, dessen Kopfball aber zu zentral kommt. Noll hält die Kugel fest.
82. Min: FÜLLKRUG! Das MUSS das 3:2 sein. Paderborn verliert einmal mehr den Ball im Aufbau, der Torjäger kommt im Sechzehner frei vor Noll an den Ball. Er schafft es dann aber nicht, die Kugel im Tor unterzubringen, weil Noll stark den Arm ausfährt und überragend pariert.
81. Min: Weiser probiert es aus 16 Metern, doch die Kugel ist zu schwach platziert und so kein Problem für Noll.
81. Min: Arthur geht einem langen Pieper-Ball nach und erkämpft sich an der Eckfahne einen Einwurf. Starker Einsatz.
79. Min: Nach einem weiten Einwurf kommt Castaneda an der Sechzehnerkante zum Abschluss, doch sein Versuch missrät völlig. Dann ist Zeit zum Wechseln, Stalmach ersetzt Ludovit Reis.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Gelingt Werder die komplette Wende?
78. Min: Das Spiel biegt auf die Zielgerade ein, es winkt wieder einmal eine heiße Schlussphase mit Bremer Beteiligung. Und mit der Beteiligung von Dariusz Stalmach, der an der Seitenlinie auf seine Einwechslung wartet.
77. Min: Dann hat Weiser plötzlich die Chance auf ein Tor, weil die Paderborner im Aufbau den Ball verlieren. Der Linksschuss von Weiser aus 20 Metern ist aber zu zentral und damit kein Problem für Noll.
77. Min: Paderborn versucht nun, wieder etwas höher anzulaufen, doch die Bremer können sich regelmäßig befreien. Dennoch spielt sich das Geschehen gerade größtenteils im Mittelfeld ab.
76. Min: Dann wird auf Paderborner Seite gewechselt, Müller und Pieringer ersetzen Vidovic und Tigges. Regeer, Reis und Arthur nutzen das für eine kurze Trinkpause. Trainer Daniel Thioune gibt hektisch einige Instruktionen.
75. Min: Die folgende Hereingabe von Grüll kann jedoch geklärt werden.
74. Min: Die Ostkurve fordert das Stadion zum Aufstehen auf, dem kommen die Fans nach. Der laute Wechselgesang „Werder“ „Bremen“ wird fabriziert – Gänsehaut! Währenddessen holt Grüll auf der halblinken Seite einen Freistoß heraus.
73. Min: Deman bricht links durch und passt in die Mitte, findet aber keinen Abnehmer. Schade!
72. Min: Das Spiel gönnt sich in diesen Minuten gerade eine kurze Verschnaufpause. Klar, Werder hat hier aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht, und Paderborn will die Partie nicht gänzlich aus der Hand geben. Trotzdem ist Werder hier weiter bemüht, Akzente zu setzen.
70. Min: Das Weserstadion ist nun natürlich vollends angezündet. Die Werder-Fans stehen hier seit Minuten vor ihren Sitzschalen und schreien ihr Team nach vorne. Das machts den armen Journalisten auf der Pressetribüne nicht ganz so leicht, ihrer Arbeit nachzukommen – aber wir wollen uns ja nicht beschweren.
69. Min: Sollte Werder hier heute nicht als Verlierer vom Platz gehen, würden die Grün-Weißen damit übrigens Historisches schaffen. Noch nie in der Bundesliga-Geschichte hat ein Team dreimal in Serie nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch gepunktet.
68. Min: Doppelwechsel bei Paderborn, für Ulrich und Marino sind jetzt Baack und Philippe neu mit dabei.
67. Min: Innerhalb von acht Minuten hat Werder den 0:2-Rückstand also egalisiert. Geht jetzt sogar mehr? Gegen den FC Augsburg haben die Grün-Weißen ja bereits gezeigt, dass sie das können.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Niclas Füllkrug trifft per Handelfmeter zum Ausgleich
66. Min: TOOOOOOOOOOOOOR! Füllkrug trifft eiskalt unten links. Noll ahnt zwar die Ecke, hat aber keine Chance bei diesem wuchtigen Schuss.
65. Min: Handelfmeter für Werder! Deman will den Ball in den Strafraum bringen, ein Paderborner hat seinen Arm dazwischen. Es gibt Elfmeter. Füllkrug steht bereit.
64. Min: Werder drückt jetzt auf den Ausgleich, eine klare Chance haben sich die Hausherren aber noch nicht herausgearbeitet. Soeben vertändelt Füllkrug am Sechzehner den Ball aus aussichtsreicher Position.
62. Min: Dann hat Eren Dinkci Feierabend, für ihn kommt wie angekündigt Cedric Itten.
61. Min: Arthur setzt rechts Dinkci in Szene und läuft durch, im Sechzehner ist es dann aber zu viel Klein-Klein. Paderborn kann klären.
60. Min: Prompt ist hier auch das Stadion angezündet. Die Werder-Fans unterstützen die Mannschaft lautstark, die jetzt natürlich auch den Ausgleich will. Gleich wird Cedric Itten bei Werder kommen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Niclas Füllkrug erzielt den Anschlusstreffer
59. Min: TOOOOOOR! Füllkrug trifft! Von der linken Seite wird ein langer Ball geschlagen, Dinkci verlängert die Kugel gekonnt mit dem Kopf. Füllkrug läuft im richtigen Moment ein und schweißt den Ball mit Wucht unten links im Eck ein. Auch der VAR hat keine Einwände, der Treffer zählt – Füllkrug stand nicht im Abseits.
58. Min: Derweil wird die Zuschauerzahl verkündet, 40.517 Zuschauer sind heute im Weserstadion dabei. Der Gästeblock ist nicht voll geworden, im Heimbereich ist bekanntlich Block 53 nach dem Tribüneneinsturz weiter gesperrt.
57. Min: Reis treibt den Ball super in Richtung Paderborner Tor, entscheidet sich dann 20 Meter vor dem Kasten aber für einen Querpass. Die Frage ist: Warum? Werder verliert die Kugel, den Gegenangriff über Tigges kann dann Pieper stoppen.
56. Min: Pieper dribbelt rechts an und spielt auf Arthur, der den Innenverteidiger auf dem rechten Flügel per Hacke in Szene setzen will. So weit ist es also schon gekommen. Funktioniert natürlich nicht, Paderborn erobert den Ball.
55. Min: Dann wird Arthur im Mittelfeld von Tigges gelegt, doch Werder führt den Freistoß überhastet aus. Paderborn erobert den Ball und will kontern, doch das verhindert Regeer mit einem starken Tackling. Kurz danach ist die Kugel zurück in den Reihen der Bremer.
54. Min: Weiser probiert es aus der zweiten Reihe, bleibt mit seinem Schuss aber hängen. Der Abpraller landet bei Regeer, Werder hat weiter den Ball.
53. Min: Die Hereingabe bringt dann wieder einmal nichts ein, doch Werder bleibt in der Paderborner Hälfte in Ballbesitz.
52. Min: Über Füllkrug und Grüll wird der Ball über links in den Strafraum getragen – und quer gespielt. Reis verpasst dann den Moment, abzuschließen. Es gibt aber eine Ecke.
51. Min: Werder setzt sich gerade in der gegnerischen Hälfte fest, noch fehlt aber die zündende Idee.
49. Min: Wilde Variante: Der Ball wird flach auf den ersten Pfosten geschlagen, wo Stefano Marino mit der Hacke zur Kugel geht. Das Leder landet am Außennetz.
48. Min: Knapp 25 Meter vor dem Tor bekommen die Paderborner einen Freistoß zugesprochen, Vidovic steht parat. Er versucht es von der halbrechten Seite mit einem Schlenzer über die Mauer, bleibt aber in selbiger hängen. Der Ball rollt ins Toraus, es gibt Ecke.
47. Min: Im Stadion ist es jetzt sehr ruhig geworden. Die Paderborner trauern offenbar um einen Fan, Michele Eterno. Aus Respekt stellt deshalb auch die Ostkurve kurzzeitig die Unterstützung ein. Im Gästeblock brennt eine Pyrokerze.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Die zweite Halbzeit läuft – gelingt Werder die Wende?
46. Min: Und dann gibt Schiedsrichter Schröder die Partie frei, weiter geht es hier im Weserstadion. Gelingt Werder die Wende?
16.32 Uhr: Weiser wird für Chuki kommen, also auf die Acht rücken. Gleich geht es hier weiter, doch noch fehlen die Paderborner.
16.31 Uhr: Werder kehrt auf den Rasen zurück, von den Rängen gibt es Applaus. Die Hoffnung, dass gegen Paderborn noch etwas geht, ist auf jeden Fall da. Jetzt muss die Mannschaft vor dem Tor nur noch die nötige Kaltschnäuzigkeit zeigen.
16.29 Uhr: Es sieht so aus, als würde Mitchell Weiser gleich eingewechselt werden. Der Flügelspieler macht sich hier intensiv warm. Seine Qualität wird dem Bremer Spiel sicherlich nicht schaden.
16.25 Uhr: Werder hat am vergangenen Wochenende einen Vereinsrekord aufgestellt: Erstmals in der eigenen Geschichte wurde an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen ein 0:2-Rückstand noch aufgeholt. Da bleibt nur zu hoffen, dass der eigene Rekord heute direkt ausgebaut wird…
16.18 Uhr: Also so richtig passt der Spielstand eigentlich nicht zum Spielverlauf. Werder war über weite Strecken der ersten Halbzeit die deutlich gefährlichere Mannschaft, doch vor dem Tor ist heute der Wurm drin. Egal ob Niclas Füllkrug, Marco Grüll, Eren Dinkci oder Chuki – sie alle ließen beste Gelegenheiten ungenutzt. Teilweise auf klägliche Art und Weise. Die Paderborner zeigen auf der Gegenseite dagegen, was das Wort Effektivität bedeutet. Aus drei Chancen haben die Gäste zwei Tore erzielt. Doch: Verloren ist hier noch gar nichts. Werder hat neun seiner zehn bisherigen Saisontreffer im zweiten Abschnitt erzielt, sechs davon in der Schlussviertelstunde.
45.+2 Min: Dann ist Pause im Weserstadion. Werder liegt hier mit 0:2 zurück, obwohl die Grün-Weißen eine riesige Anzahl von Chancen hatten. Von den Rängen gibt es dafür ein kurzes, aber sehr lautes Pfeifkonzert. Dann übernimmt die Ostkurve mit lauten „Werder“-Rufen.
45.+1 Min: Die Nachspielzeit beträgt derweil eine Minute.
45. Min: WIEDER KEIN TOR. Es ist nicht zu fassen. Paderborn-Keeper Noll spielt einen Pass exakt in die Füße von Dinkci, der 20 Meter vor dem Tor auf Füllkrug ablegt. Der spielt die Kugel zu Grüll, der es innerhalb des Strafraums mit einem Flachschuss ins linke Eck versucht – und verzieht. Wahnsinn.
44. Min: Pieper klärt im eigenen Strafraum vor Tigges und spielt den Ball ins Seitenaus – das sorgt für ein unzufriedenes Raunen im Stadion. Warum? Der Verteidiger hätte auch einfach Hein anspielen können. Naja.
42. Min: Die Hereingabe von Chuki ist dann nicht gut, auch im zweiten Versuch findet der Spanier keinen Abnehmer. Eine dritte Flanke von Arthur missrät dann völlig.
41. Min: ARTHUR! Dann kontert Werder plötzlich im eigenen Strafraum, Dinkci und Füllkrug kombinieren sich mit einem Doppelpass durch das Mittelfeld nach vorne. Dinkci legt den Ball dann kurz vor dem Strafraum rechts auf Arthur raus, dessen Schuss in die lange Ecke von Noll aber gerade so abgewehrt werden kann.
40. Min: Grüll und ter Horst liefern sich links einen intensiven Zweikampf, den der Bremer abgepfiffen bekommt. Paderborn hat nun den Ball und ist um Spielkontrolle bemüht, das gelingt aber nur bedingt.
38. Min: Während Füllkrug nach einer Arthur-Flanke zum Kopfball kommt, den Ball aber zu mittig setzt, blicken wir kurz auf eine interessante Statistik: Paderborn hat aktuell einen xGoals-Wert von 0,64, Werder von 0,96. Stichwort: Effizienz…
37. Min: Das Spiel geht aktuell hin und her, auf beiden Seiten könnte gut und gerne gleich ein Treffer fallen. Werder will hier wieder den Anschluss in die Partie finden, Paderborn nutzt jeden Ballgewinn gnadenlos für einen schnellen Gegenangriff. Würde mich wundern, wenn hier nicht noch ein Tor fällt vor der Pause.
35. Min: Auf der Gegenseite beinahe das 3:0. Laurin Curda wird auf der rechten Seite freigespielt, Werders Defensive ist da nicht gut gestaffelt. Am rechten Strafraumeck entscheidet sich Curda für den Abschluss, der Ball geht knapp über das Lattenkreuz im kurzen Eck.
34. Min: DINKCI! Der Stürmer, in der ersten halben Stunde überhaupt nicht zu sehen, taucht plötzlich rechts im Strafraum auf. Dinkci lässt seinen Gegenspieler noch stehen und zieht ab, doch der Ball geht deutlich drüber. War mehr drin.
33. Min: Chuki mit der großen Chance zum Anschlusstreffer, doch das ist einfach nachlässig. Arthur hat auf der linken Seite viel Platz und legt den Ball in die Tiefe, doch Chuki verdaddelt im Eins-gegen-Eins mit Paderborns Torwart Noll die Kugel. Obendrein wäre es zwar Abseits gewesen, doch das ist auch so zu wenig Überzeugung.
32. Min: Auch das ist wieder viel zu einfach. Ein langer Ball reicht, um die Bremer Defensive in Bedrängnis zu bringen. Friedl lässt sich von Obermair abkochen, der die Kugel sauber aus der Luft pflückt. Beim Abschluss wirft sich Friedl dann immerhin mit allem, was er hat, in den Ball – und verhindert so eine gute Chance der Gäste.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Steffen Tigges erhöht für die Gäste
30. Min: Tor für Paderborn. Das geht viel zu einfach. Ein langer Einwurf von ter Horst landet am Bremer Fünfmeterraum, wo Friedl und Regeer den Ball nicht weggespitzelt bekommen. Steffen Tigges steht parat und schiebt aus kurzer Distanz ein, für Karl Hein ist da im Gewusel nichts zu machen. Puh.
28. Min: Ein Raunen geht durch das Stadion, weil Arthur rechts mit einem wunderschönen Hackentrick auf Chuki ablegt. Der Spanier zieht nach innen, sein Schuss wird aber abgeblockt.
27. Min: Super-Kombination des SV Werder, die aber ungekrönt bleibt. Über Grüll und Füllkrug landet der Ball rechts im Strafraum bei Chuki, der die Kugel aber nicht kontrollieren kann. Paderborn kann in höchster Not klären.
26. Min: Das Spiel besticht gerade durch die eine oder andere Ungenauigkeit auf beiden Seiten. Werder könnte auf links angreifen, doch ein Zuspiel von Grüll segelt an Freund und Feind vorbei. Kurz danach könnten sich die Paderborner auf der linken Seite durchkombinieren, doch auch hier ist der Pass zu ungenau. Friedl klärt.
24. Min: Werder ist in dieser Phase um Spielkontrolle bemüht, die Kugel läuft seit etwa einer Minute durch die eigenen Reihen. Dann wird Grüll über die linke Seite in die Tiefe geschickt, kann den Ball aber nicht erlaufen. Ein Paderborner Gegenangriff wird durch ein Foul von Regeer im Mittelfeld gestoppt.
22. Min: Die Hereingabe von Chuki kann geklärt werden, Werder bleibt jedoch in Ballbesitz. Im zweiten Anlauf verlieren die Grün-Weißen dann aber auf der rechten Seite das Leder.
21. Min: FÜLLKRUG! Der Bremer Torjäger zieht erneut aus rund 16 Metern ab, Noll ist mit einer Hand zur Stelle und lenkt den Ball über die Latte. Es gibt Ecke.
20. Min: Wer die Tore vorne nicht macht, kassiert sie hinten. Eine alte Fußballer-Weisheit, die sich hier einmal mehr bewahrheitet. Trotzdem hat Werder vor dem Rückstand den deutlich besseren Eindruck gemacht – verloren ist hier also noch lange nichts. Das spüren auch die Fans, die sofort wieder lautstark zur Stelle sind und das Team unterstützen.
18. Min: Tor für Paderborn. Und dann klingelt es auf der anderen Seite, Wahnsinn. Marco Grüll verliert den Ball, die Paderborner schalten schnell um. Auf der rechten Seite wird Stefano Marino in den Strafraum geschickt, Amos Pieper kommt zu spät – und der Gäste-Angreifer zimmert die Kugel ins kurze Eck unter die Latte. 1:0 für den SCP.
17. Min: Werder arbeitet sich jetzt in diese Partie rein und hat in kurzer Zeit mehrere Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte. Das Publikum ist da, die zündende Idee aber nicht. Auch die Bremer verlieren die Kugel mehrfach, am Ende landet der Ball im Seitenaus – Einwurf Paderborn.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Marco Grüll vergibt die Riesenchance zur Führung
15. Min: RIESENCHANCE WERDER! Das muss das 1:0 sein. Regeer spielt einen super Steckpass auf Grüll, der alleine aufs Tor zuläuft – und dann kläglich an Noll scheitert. Der Stürmer schießt dem Keeper an den Oberkörper. Der Abpraller landet dann über Grüll bei Chuki, doch dessen Flachschuss kann Noll ebenfalls parieren.
14. Min: Bei der folgenden Freistoßflanke stoßen Hein und Paderborns Tigges zusammen, Schiedsrichter Schröder entscheidet zurecht auf Stürmerfoul.
13. Min: Friedl erobert in der eigenen Hälfte eigentlich gut den Ball, spielt das Leder aber mit dem ersten Kontakt zu Chuki – und setzt ihn so direkt unter Druck. Der Mittelfeldprofi zieht gegen Castaneda das Foul.
11. Min: Da ist der erste Werder-Abschluss! Chuki spielt den Ball gekonnt mit dem Außenrist rechts raus zu Arthur, der flach in den Rückraum legt. Reis lässt gekonnt durch für Füllkrug, doch der Bremer Angreifer zirkelt den Ball aus 18 Metern recht deutlich rechts am Tor vorbei.
10. Min: Auf den Rängen steht es aktuell übrigens auch unentschieden. Die Werder-Fans in der Ostkurve stimmen mit der Westkurve den Wechselgesang „Werder“ und „Bremen“ an, doch die Paderborner Anhänger – etwa 2600 von ihnen sind mitgereist – halten mit lauten „Paderborn“-Rufen dagegen. Erstaunlich laut, die Gäste-Fans…
9. Min: Curda versucht von rechts zu flanken, doch Deman springt in den Ball. Das gibt Szenenapplaus hier im Stadion.
8. Min: Jetzt die erste ruhigere Ballbesitzphase von Werder. Über mehrere Stationen landet der Ball halblinks bei Füllkrug, der das Leder in der gegnerischen Hälfte jedoch verliert. Die Bremer bleiben dann zwar in Ballbesitz, doch auf der anderen Seite verliert schließlich Dinkci die Kugel. In eine Offensivaktion kommen die Grün-Weißen so bisher weiter nicht.
6. Min: Erste Chance der Partie! Steffen Tigges kommt nach einem zu kurz abgewehrten Einwurf rechts im Strafraum zum Abschluss, doch der Winkel ist äußerst spitz. Hein kann gut verkürzen, von seiner Brust geht der Ball dann ins Toraus. Es gibt Ecke. Die folgende Hereingabe landet dann in den Armen des Bremer Keepers.
5. Min: Werder spielt heute übrigens in einem weißen Sondertrikot. Die Legenden hatten das Jersey bereits beim Spiel gegen Real Madrid (4:3) getragen, nun kommt es auch in der Bundesliga zum Einsatz. Gegen einen 4:3-Sieg hätten heute wohl wenige Werder-Fans etwas einzuwenden…
4. MIn: Auf der anderen Seite gibt es nun die erste Gelbe Karte der Partie, weil Stefano Marino ebenfalls viel zu spät gegen Marco Friedl kommt. Der Bremer Kapitän schreit laut auf, steht inzwischen aber wieder.
3. Min: Erstes härteres Foul, weil Chuki viel zu spät gegen Jano ter Horst kommt. Da hat der Bremer Glück, dass es Schiedsrichter Schröder bei einer Ermahnung belässt.
2. Min: Dann unternimmt Paderborn den ersten Angriffsversuch im Spiel, eine Flanke von Laurin Curda ist aber viel zu ungenau und kann von Arthur geklärt werden. Der zweite Ball landet über Umwege dann bei Karl Hein.
1. Min: Interessante Taktik des SV Werder: Paderborn spielt nach dem Anstoß einen langen Ball auf die eigene rechte Seite, aber das hat Werder geahnt. Niclas Füllkrug hat sich bereits vor dem Anpfiff in Erwartung des Balles auf der Linksverteidigerposition eingefunden. Zum Kopfballduell muss der Torjäger dann aber nicht, weil Marco Grüll im Zweikampf den Ball erobert.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Anpfiff! Das Spiel läuft
1. Min: Und dann gibt Schiedsrichter Schröder die Partie frei, Anpfiff im Weserstadion!
15.29 Uhr: Während beide Teams in ihren Kreisen stehen und sich noch einmal motivieren, sind auf dem Platz die Laubbläser aktiv – um das Konfetti bestmöglich vom Rasen zu kriegen. Das sorht noch einmal für eine ganz kurze Verzögerung, aber gleich geht es hier dann los…
15.27 Uhr: In der Ostkurve wird Konfetti geworfen! Neben zahlreichen grünen und weißen Fahnen ist vor der Kurve ein großes „100 Jahre Weserstadion“-Banner zu sehen. Dazu zünden die Werder-Fans Pyrotechnik in Grün und Weiß. Auch die Gäste-Fans haben eine Choreografie mit ins Weserstadion gebracht. Zu sehen ist ein älterer Herr, der offenbar vor einem Computer sitzt. Dazu das Banner „Unser ganzes Leben“. Der Zusammenhang erschließt sich mir noch nicht ganz, vielleicht kommt das ja noch.
15.25 Uhr: Die Teams stehen bereits im Spielertunnel bereit, gleich geht es hier also los. Beide Mannschaften werden dann gleich vom Schiedsrichter-Quartett um Hauptreferee Robert Schröder angeführt. Ihm assistieren heute Jan Clemens Neitzel-Petersen und Stefan Lupp, Vierter Offizieller ist Harm Osmers. Als Videoschiedsrichter in Köln fungiert Daniel Siebert.
15.23 Uhr: Blicken wir noch kurz auf den SC Paderborn. Der Aufsteiger hat einen durchwachsenen Saisonstart hingelegt. Mit vier Punkten belegt der Aufsteiger aktuell den 15. Tabellenplatz. Der einzige Saisonsieg gelang Mitte September beim 3:1 gegen die TSG Hoffenheim. Zuletzt setzte es eine unglückliche 0:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart, obwohl die Paderborner einen höheren xGoals-Wert als der Gegner hatten (2,63 zu 2,44). Auswärts ist der SCP in dieser Saison zudem noch gänzlich ohne eigenen Treffer. Die Voraussetzungen für einen Werder-Heimsieg könnten also schlechter sein.
15.19 Uhr: Auch zum 100. Geburtstag des Weserstadions darf das Bremer Vereinslied nicht fehlen. „Lebenslang Grün-Weiß“ hallt durch die Arena.
15.18 Uhr: Die Bremer sind in dieser Saison bisher die Comeback-Könige der Liga. Noch nie war es dem SVW in seiner Vereinsgeschichte gelungen, an zwei aufeinanderfolgenden Spieltagen einen 0:2-Rückstand wettzumachen – dann kamen die Spiele gegen den FC Augsburg (3:2) und den BVB (2:2). Und: Werder holte insgesamt schon fünf Punkte nach einem Rückstand, das ist Bundesliga-Bestwert. Auch die sechs in der Schlussviertelstunde erzielten Tore werden von keinem anderen Team überboten (so wie Mainz). Sollte Werder heute also zurückliegen: optimistisch bleiben!
15.15 Uhr: Der SV Werder hat gegen den SC Paderborn zwar eine positive Bilanz (fünf Siege in acht Pflichtspielen), doch im Weserstadion ist die Bilanz weniger erfreulich. Lediglich das allererste Duell an der Weser konnten die Bremer gewinnen (4:0, Saison 2014/15), die anderen beiden Partien gewann Paderborn (0:1, Saison 2019/20/1:4, Zweitliga-Saison 2021/22).
15.10 Uhr: Werder-Kapitän Marco Friedl hat vor dem Spiel am Sky-Mikrofon über das anstehende Spiel gesprochen – und sagt mit Blick auf das Heimspiel im Zeichen des 100. Weserstadion-Geburtstags: „Ich habe das Privileg gehabt, in vielen Bundesliga-Stadien zu spielen. Mit den Fans kann hier wirklich in jeder Sekunde was passieren. Mit der Kulisse im Rücken kann das nochmal ein paar Prozente rausholen – das versuchen wir natürlich heute auch zu nutzen.“ Über Paderborn sagt er: „Wir wollen nicht in Rückstand geraten, sondern in Führung gehen, das Spiel kontrollieren und so gut es geht zu Ende spielen.“
15.05 Uhr: Niclas Füllkrug ist aktuell in absolut bestechender Form – und könnte seinen persönlichen Rekord weiter ausbauen. In den vergangenen vier Bundesliga-Spielen traf Füllkrug jeweils mindestens einmal, das war dem 33-Jährigen in seiner Bundesliga-Karriere nie zuvor gelungen. Bis zum Bremer Vereinsrekord ist es allerdings noch weit: Rudi Völler traf in der Saison 1982/83 an sieben Spieltagen nacheinander.
15.00 Uhr: Inzwischen ist auch der Rest der Werder-Mannschaft zum Aufwärmen auf dem Rasen. Die Fans in der Ostkurve geben bereits Vollgas und singen sich für das Spiel ein.
14.55 Uhr: Beim SC Paderborn steht Steffen Tigges zum ersten Mal in dieser Saison von Anfang auf dem Platz. Für ihn muss Marvin Pieringer aus der Startelf weichen. Für die Hereinnahme des 28-Jährigen gibt es allerdings einen guten Grund: Werder ist der einzige Bundesligist, gegen den Tigges bereits drei Tore erzielen konnte.
14.50 Uhr: Werder winkt die beste Punkteausbeute nach sechs Spieltagen seit acht Jahren! Mit einem Sieg gegen Paderborn kämen die Bremer auf dann elf Zähler – letztmals hatten die Grün-Weißen in der Saison 2018/19 nach sechs Spieltagen so viele Punkte (ebenfalls 11). Am Ende der Saison reichte es übrigens ganz knapp nicht für das europäische Geschäft: Unter Trainer Florian Kohfeldt wurde Werder mit starken 53 Punkten „nur“ Achter.
14.45 Uhr: Das letzte Mal, dass der SV Werder fünf Mal in Serie mit der gleichen Startelf in ein Bundesliga-Spiel gestartet ist, ist übrigens zweieinhalb Jahre her. Am Ende der Saison 2023/24 entschied sich der damalige Trainer Ole Werner für eine entsprechende Kontinuität – und sammelte an den fünf letzten Spieltagen elf Punkte. Eine Ausbeute, die auch für Werder unter Coach Daniel Thioune möglich ist, wenn heute ein Sieg gegen den SC Paderborn gelingt.
14.40 Uhr: Jetzt wird es erstmals laut hier im Weserstadion, denn das Torhüter-Duo Karl Hein und Alexander Schlager sowie Torwarttrainer Christian Vander laufen unter dem Applaus der Fans ein. 50 Minuten vor dem Anpfiff und damit schon recht früh – vielleicht hilft es ja, damit die Bremer erstmals in dieser Bundesliga-Saison zu Null spielen.
14.35 Uhr: Bei den Paderbornern steht Gabriel Vidovic erneut in der Startelf – vor dem Spiel hat der 22-Jährige mit der DeichStube noch über das bevorstehende Duell mit Werder gesprochen. Angesprochen darauf, dass die Bremer an diesem Spieltag den 100. Geburtstag des Weserstadions feiern und ob sich deshalb in seiner Vorbereitung auf die Partie etwas verändert, sagte er: „Eigentlich nicht, um ehrlich zu sein. Das macht nicht so viel mit mir. Wir fokussieren uns auf uns. Aber wir hätten schon Lust, die Party zu crashen.“ Das komplette Vidovic-Interview könnt Ihr HIER lesen!
14.30 Uhr: Werder-Trainer Daniel Thioune setzt damit also auch im fünften Spiel in Serie auf die gleiche Startelf. Unter der Woche hatte der Bremer Chefcoach bereits betont, dass es wenig Gründe gäbe, etwas an der Anfangsformation zu verändern. Jeder Startelfspieler habe seinen Anteil daran gehabt, dass die Grün-Weißen acht Punkte in vier Spielen sammeln konnten. Auch deshalb sitzen etablierte Kräfte wie Mitchell Weiser und Niklas Stark erstmal nur auf der Bank.
Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Die Aufstellungen sind da
14.25 Uhr: Auch die Aufstellung des SC Paderborn liegt nun vor: Noll – ter Horst, Scheller, Hansen – Curda, Castaneda, Obermair – Ulrich, Vidovic – Tigges, Marino. Als Einwechselspieler stehen zur Verfügung: Schubert – Müller, Sticker, Baack, Philippe, Michel, Pieringer, Lippmann, Zeitler.
14.21 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Startelf des SV Werder Bremen: Hein – Arthur, Pieper, Friedl, Deman – Reis, Regeer, Chuki – Dinkci, Füllkrug, Grüll. Damit schickt Trainer Daniel Thioune tatsächlich zum fünften Mal in Serie die gleiche Anfangsformation auf den Rasen. Getreu dem Motto: „Never change a winning Team“! Auf der Bank sitzen zunächst: Schlager – Wojcik, Stark, Weiser, Stalmach, Itten, Schmetgens, Soylu, Erevbenagie.
14.15 Uhr: Moin aus dem Weserstadion! In knapp 75 Minuten wird die Bundesliga-Partie zwischen dem SV Werder Bremen und dem SC Paderborn angepfiffen. Die Aufstellungen beider Teams dürften aber schon in Kürze eintrudeln. Schickt Werder-Trainer Daniel Thioune zum fünften Mal in Serie die gleiche Startelf auf den Rasen? Gleich werden wir es wissen.
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Paderborn: Anpfiff im Weserstadion ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr, der Live-Ticker startet hier gegen 14.30 Uhr mit der Werder-Startelf-Aufstellung! Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel des 6. Spieltags gibt es heute hier live im Live-Ticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Neue Erwartungshaltung: Werder Bremens große Chance gegen den SC Paderborn – doch Daniel Thioune warnt
Der SV Werder Bremen spielt am 6. Spieltag (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) und zum 100. Weserstadion-Geburtstag gegen den SC Paderborn. Der Vorbericht.
Mit der Erwartungshaltung ist das so eine Sache. Noch Anfang September hatten sich zahlreiche Fans des SV Werder Bremen ernsthafte Sorgen um ihren Lieblingsverein gemacht. Nun, rund eineinhalb Monate später, sieht die grün-weiße Welt plötzlich ganz anders aus. Statt Tristesse im Tabellenkeller rangieren die Bremer vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn am 100. Geburtstag des Weserstadions (Samstag, 15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) auf Tabellenplatz sieben. Neben den Schulferien und dem spätsommerlichen Wetter dürfte auch die aktuelle sportliche Lage ein Grund gewesen sein, warum das Abschlusstraining der Norddeutschen am Freitagvormittag derart gut besucht war. Der eine oder andere der rund 300 Zaungäste bemühte dabei gutgelaunt den Tabellenschieber. Mit einem Erfolg gegen den SCP (live im TV und Livestream) stünde Werder nach Spieltag sechs bei elf Zählern – es wäre die beste Zwischenbilanz seit der Saison 2018/19 (ebenfalls elf Punkte). Da sollte den Bremern ein Aufsteiger wohl kaum in die Quere kommen, oder?
Werder Bremen gegen SC Paderborn 07 im Liveticker: Pflichtsieg? Daniel Thioune will Spiel „mit aller Macht gewinnen“
„Ich weiß nicht, ob das angemessen ist“, sagt Werder-Trainer Daniel Thioune über die Vokabel „Pflichtsieg“ und hält fest: „Es hilft auch nicht, wenn man sich damit beschäftigt. Am Ende geht es mir darum, dass wir dieses Spiel mit aller Macht gewinnen wollen.“ Nach Duellen mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte und vor allem der bis in die Schlussphase hinein andauernden Defensivschlacht gegen den BVB (2:2) wartet nun mit dem SC Paderborn ein deutlich kleineres Kaliber auf Werder Bremen (lies auch: so könnte die Startelf-Aufstellung aussehen). Das Team von Trainer Ralf Kettemann blieb in vier Saisonspielen torlos. Die bis dato schwächste Offensive der Bundesliga traf einzig beim 3:1-Sieg gegen Hoffenheim am vierten Spieltag. Auf dem Papier haben die Bremer am Samstag also die große Chance, in dieser Saison erstmals selbst zu Null zu spielen.
Werder Bremen im Live-Ticker gegen SC Paderborn: Sieg würde Stimmung zum Weserstadion-Geburtstag und Freimarkt-Start guttun
„Klar würde ich mir wünschen, auch mal einen souveränen Start-Ziel-Sieg zu haben und ein Spiel zu Hause mit 3:0 zu gewinnen. Es wäre ein wünschenswerter Schritt in unserer Entwicklung“, sagt Thioune, warnt aber: „Man darf die Paderborner nicht unterschätzen.“ Das mussten bereits mehrere Teams erfahren. Zuletzt hatte Champions-League-Teilnehmer Stuttgart trotz eines 2:0-Erfolgs so seine Probleme mit den Ostwestfalen gehabt. „Wenn man gegen den VfB Stuttgart einen xGoal-Wert von 2,5 hatte, hat man zumindest Eintritte in der Box gehabt“, warnt auch Thioune vor der Offensive des SC Paderborn und betont: „Unser Anspruch ist es, egal welcher Gegner kommt, in diesem Stadion allen die Stirn zu bieten und am Ende die drei Punkte hierzubehalten.“ Der Stimmung bei Werder Bremen und am Osterdeich dürfte das passend zum Weserstadion-Jubiläum und Freimarkt-Auftakt weiter guttun. (tos)