Er trifft und trifft und trifft. Doch nun muss er sitzen! Im heutigen Pokalspiel gegen den BVB lässt Werder-Trainer Daniel Thioune seinen Stürmer-Star Niclas Füllkrug überraschend zunächst auf der Bank. Dabei ist er derzeit in überragender Form: Neun Tore hat er in acht Pflichtspielen erzielt, acht davon in der Bundesliga.[–> [–>Der Grund: Füllkrug braucht eine Pause.
Der Werder-Trainer sagt vor dem Spiel im ZDF-Interview: „Ja, Thema Belastungssteuerung haben wir immer gerne, aber der Junge ist richtig belastet. Also müssen wir ihn auch mal steuern.“ Die Entscheidung hat Thioune mit Füllkrug besprochen. Der Trainer macht deutlich, dass mehrere komplette Spiele innerhalb einer Woche aktuell zu viel wären.
Thioune erklärt: „Wir haben drüber geredet. Also, ich glaube oder wir sind uns einig, beide auch, dass wir dreimal oder zweimal 90 Minuten, dreimal 90 Minuten in einer Woche jetzt gerade nicht sehen.“
Nach seiner Auswechelung: Füllkrug rastet völlig aus!
Der Angreifer ist zuletzt stark gefordert worden. Wie sehr, zeigte sich bereits beim 3:2-Sieg in Mainz am Samstag. Füllkrug trifft dort doppelt, wird in der 81. Minute ausgewechselt und reagiert anschließend zunächst wütend in Richtung Werder-Bank. Der kuriose Grund: Füllkrug wollte sogar früher runter!
Auf das Mainz-Spiel verweist Thioune: „Hat man ja auch gesehen, dass er da auch sicherlich hätte früher gehen können. Und dann macht es keinen Sinn, ihn starten zu lassen.“
Komplett auf Füllkrug verzichten will Werder gegen den BVB allerdings nicht.
Der Plan: Das Spiel soll möglichst lange offen bleiben, dann soll der Stürmer von der Bank kommen. Thioune: „Der Wunsch natürlich, das Spiel lange offen zu gestalten und ja, dann mit dem X-Faktor nochmal auf den Platz zu kommen.“
Erst schonen, dann soll Füllkrug zum X-Faktor werden!